Magazin
24. März 2017, 
Katharina Raab

Wissenssoirée: Roboterjournalismus im Jahr 2020

Bereits heute werden viele Online-Seiten automatisch produziert. Das heißt, eine Redaktion gestaltet mancherorts nur noch die Startseite ihres Onlineangebots, während die Inhalte der einzelnen Rubriken wie Sport oder Kultur automatisiert von Nachrichtenagenturen oder dem eigenen Printmedium eingespielt werden. Die zuständigen Redakteure nehmen in diesem Fall nur noch vereinzelte manuelle Anpassungen vor.

Im gar nicht weit entfernten Jahr 2020 wird der Arbeitsalltag in Redaktionen noch viel intensiver von Computerprogrammen geprägt sein. Software wird Daten auswerten, Themen zusammenstellen und sogar Texte schreiben. So wollen es Prognosen und der Computerlinguist Alexander Siebert.
Der Gründer der Berliner Retresco GmbH hat sich auf die Automatisierung digitaler Medien spezialisiert und denkt aktuelle Entwicklungen der Medienbranche weiter. In welchem Maß werden Roboter den Journalismus und die Qualität digitaler Inhalte verändern? Auf welche Entwicklungen müssen sich Kommunikatoren und Rezipienten gleichermaßen bis 2020 einstellen? Und was bringt uns das alles eigentlich? Darum ging es beim Auftakt des MCS.1-Jahres 2017 in der "Wissenssoirée: Roboterjournalismus im Jahr 2020."

Den Kurzfilm zur Soirée finden Sie hier.